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Analoge Exponate

Welterbe erleben

Orte der Geschichte

Virtuelles Entdecken reicht Ihnen nicht?
Dann besuchen Sie doch einmal die historischen Museen und architektonischen Highlights der Stadt.

Welterbe Info Point

Chilehaus C, Pumpen 6, 20095 Hamburg

Mo ‒ Do: geschlossen
Fr: 12 ‒ 18 Uhr
Sa + So: 10 ‒ 18 Uhr

Speicherstadt-
museum

Am Sandtorkai 36, 20457 Hamburg

Fr ‒ So: 10 ‒ 18 Uhr
Feiertage: 10 ‒ 18 Uhr

Museum für Hamburgische Geschichte Eingang

Museum für Hamburgische Geschichte

Holstenwall 24, 20355 Hamburg

Mo: 10 ‒ 17 Uhr
Di: geschlossen
Mi ‒ Fr: 10 ‒ 17 Uhr
Sa + So: 10 ‒ 18 Uhr

Tunnel-Bohrer Museum der Arbeit

Museum der Arbeit

Wiesendamm 3, 22305 Hamburg

Mo: 10 ‒ 21 Uhr
Di: geschlossen
Mi ‒ Fr: 10 ‒ 17 Uhr
Sa + So: 10 ‒ 18 Uhr

Altonaer Museum Eingang

Altonaer Museum

Museumstraße 23, 22765 Hamburg

Mo: 10 ‒ 17 Uhr
Di: geschlossen
Mi ‒ Fr: 10 ‒ 17 Uhr
Sa + So: 10 ‒ 18 Uhr

Hafenmuseum Hamburg

Australiastraße 50A, 20457 Hamburg

Mo: 11 ‒ 18 Uhr
Di: geschlossen
Mi ‒ So: 11 ‒ 18 Uhr

Die Wattenmeer Besucherzentren

Immer gut für einen Besuch sind die mehr als 60 Besuchereinrichtungen in der Wattenmeerregion. Sie bieten Einblicke in das ökologische System hinter Watt, Salzwiesen und Dünen, sowie in die Tier- und Pflanzenwelt.

Nationalpark-Infozentren am niedersächsischen Wattenmeer

Im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer schaffen die 18 Nationalpark-Häuser und Wattenmeer-Besucherzentren einen informativen, unterhaltsamen und für alle geeigneten Zugang zur Natur des Wattenmeeres.

Nationalpark-Haus Neuwerk

Insel Neuwerk 6, 27499 Hamburg-Insel Neuwerk

Die Öffnungszeiten richten sich, wie das gesamte Leben auf der Insel, nach den Gezeiten.

Welterbe begreifen

Aktuelle Ausstellungen

Hier präsentieren wir Ihnen eine Auswahl an sehenswerten Ausstellungen, die für Sie geöffnet sind.

Wir gratulieren!

25 Jahre Speicherstadtmuseum

Das Speicherstadtmuseum blickt auf ein Vierteljahrhundert zurück,
jedoch fällt die geplante Jubiläumsfeier wegen der Corona-Pandemie leider aus.

Die Jubiläumsfeier, die für den Samstag, den 6. Juni 2020 geplant war, musste aufgrund der Corona-Pandemie bereits vor längerem abgesagt werden. Es sollte ein großes Event werden mit offiziellen Rednern, vielen Ehrengästen und alten Freunden des Hauses sowie Live Acts mit Musik. Nun kann Henning Rademacher, der Museumsbetreiber, seinen langjährigen Mitstreitern nur im engsten Kreis zuprosten – selbstredend auf 1,5 Meter Abstand.
Hervorgegangen ist das Speicherstadtmuseum aus der Ausstellung „Speicherstadt – Baudenkmal und Arbeitsort seit 100 Jahren“, die das Museum der Arbeit 1988 und 1989 mit sehr großem Erfolg auf zwei Lagerböden der Firma Eichholtz & Cons. am St. Annenufer gezeigt hatte. Danach war die Ausstellung nur noch für angemeldete Besucher zugänglich. Da das Interesse jedoch weiterhin rege blieb, trat Henning Rademacher, vormals Volontär am Museum der Arbeit, mit dem Vorschlag hervor, die Ausstellung zu übernehmen und als Speicherstadtmuseum allgemein zugänglich zu machen. Da auch die Kulturbehörde das ungewöhnliche Experiment befürwortete, erhielt das Museum der Arbeit eine rein privat betriebene Außenstelle.
Von 1995 bis zum Lockdown im März 2020 konnte das Speicherstadtmuseum insgesamt 1.323.600 Besucher zählen. 2001 wurde die Marke von 50.000 Besuchern geknackt. Seitdem liegt die durchschnittliche jährliche Besucherfrequenz bei 58.000 – eine stolze Zahl für ein rein privat finanziertes Haus.
Hier wird authentisch veranschaulicht, wie die Quartiersleute früher Importgüter gelagert, bemustert und veredelt haben. © ELBE&FLUT / Thomas Hampel
Das Museum bietet Entdeckertouren für Kinder an. © ELBE&FLUT / Thomas Hampel
Inhaber Henning Rademacher hat viel Herzblut in sein Museum gesteckt. © ELBE&FLUT / Thomas Hampel

13.000 bis 14.000 Besucher pro Jahr entfallen allein auf die Museums- und Speicherstadtführungen, wobei die Familienführungen „Speicherstadt – Die Entdeckertour für Kinder“ besondere Beliebtheit genießen. Auch aus Österreich und der Schweiz gehen mittlerweile Anfragen ein.

Weitere regelmäßige Veranstaltungen des Speicherstadtmuseums sind die Kaffee- und Teeverkostungen sowie die Krimilesungen, wobei insbesondere die Langen Kriminächte regen Zuspruch finden, bei denen mehrere Autoren unter einem gemeinsamen Motto lesen. Schmerzlich vermisst wird jedoch die Möglichkeit, Sonderausstellungen zu zeigen. Hierfür stehen seit dem Umzug 2011 in die heutigen Räumlichkeiten am Sandtorkai keine Flächen mehr zur Verfügung.

Henning Rademacher blickt zurzeit mit gemischten Gefühlen auf die Zukunft seines Museums. Auch nach dem offiziellen Ende des Lockdowns ist noch nicht an einen regulären Museumsbetrieb zu denken. Es verirren sich bisher nur relativ wenige Besucher in die Speicherstadt, und Veranstaltungen und Führungen sind bis Ende Juni nur stark eingeschränkt bzw. überhaupt nicht möglich. Am Horizont zeichnet sich aber auch ein Lichtstreifen ab. 2022 soll das Speicherstadtmuseum mit dem Welterbe-Informationszentrum zusammengelegt werden, was das Haus auch wirtschaftlich und institutionell auf eine andere Basis stellen wird. Dann ist die Corona-Pandemie hoffentlich Geschichte – und der dicke Ordner mit den Storni der letzten Monate findet seinen Platz im Museumsarchiv.
Ein Stück Zeitgeschichte

25 Jahre Speicherstadtmuseum

Henning Rademacher und Dr. Ralf Lange im Interview zum 25-jährigen Jubiläum des Museums.

Virtuelle Führung

Ein Rundgang durchs Speicherstadtmuseum

Kunsthistoriker und Kurator Dr. Ralf Lange führt Sie anlässlich dieses Jubiläums persönlich durch die Ausstellung im historischen Speicher.

Viele weitere interessante Kulturattraktionen, bei denen sich ein Besuch lohnt, finden Sie in ungewöhnlicher Anzahl und mit einer facettenreichen Themenvielfalt im UNESCO Welterbe und in der unmittelbaren Nachbarschaft. Besuchen Sie doch einmal das KulturQuartier!

Chilehaus C
Pumpen 6
D-20095 Hamburg

Mo ‒ Do: geschlossen
Fr: 12 ‒ 18 Uhr
Sa + So: 10 ‒ 18 Uhr